Wispa Logo Wispa-Festival 15. - 18. Juni 2006
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08.05.2005

Alle da.
 

Wispa ist traurig. Lediglich seine Stirn ist über dem Rand des vor ihm stehenden Weizenglases zu erkennen. Zusammengesunken sitzt er auf seinem Hocker, die Arme vor dem Bauch verschränkt und versteckt sich hinter dem gelb leuchtenden Getränk. Aber keine Angst: Hilfe naht. Thomas hat gute Nachrichten. Wispas Fete kann stattfinden.

Nach den ganzen Anstrengungen mit den Ämtern um die Erlaubnis für das beliebte Ereignis fällt die Anspannung und Empörung ab, Freude macht sich breit. „Dann muss ich vielleicht auch mal mit dem Fahrrad fahren, um die Zettel überall zu verteilen.“, die Zeit drängt, Wispa will loslegen für seine Fete.

Unerträglich der Gedanke: kein Festival. Kein Wispa im buttonreichen The-Doors-T-Shirt – wahlweise zur kühleren, späteren Stunde im gestreiften Wollpullover aus England - mit seinen großartigen Überleitungen auf der Bühne. Kein „Alles klar. Bis später.“ Dabei wären doch alle gekommen. Auf ein freundliches „Alle da“ verzichtet es sich Fronleichnam ungern. „Das macht mich einfach glücklich, wenn ich in die glücklichen Gesichter gucke. Das törnt mich dermaßen an. Freude mit Freunden.“, Wispas Motivation ist eingängig.

Und auch in diesem Jahr werden sie seinem Ruf folgen. Wie im letzten: ca. 2000 Gäste jeden Alters und jeden Standes auf dem 4tägigen Festival mit 23 Bands, inklusive Zelten, dazu Bier, Pommes und Bratwurst an den Weihnachtsmarktbuden zwischen Bühne und Zeltplatz.

Wenn Wispa sein jährliches Fest veranstaltet, dann stehen die Bands Schlange. Wartezeiten bis zu zwei Jahre. Seit 1983 gibt es diese legendären Parties. Anfangs noch in Schützenfesthallen. Dann auf der Wiese des Bauern: „Der Bauer Bauer ist einer von der schlauen Sorte, der wollte dabei eine Mark machen und hat deswegen geholfen.“ Aber Gewinn hatte Wispa die Jahre über eigentlich nie gemacht, die Bands spielen zwar umsonst, aber manchmal kommt das Geld für Bühne, Veranstaltungszelt und Toilettenwagen durch den Bierverkauf nicht wieder rein.

Jetzt hilft ihm Thomas und die „Fete“ perfektioniert sich ständig. Wispa setzt auf das Organisationstalent des Schmalen. Mit viel Ambitionen und Verstärkung aus evangelischer und katholischer Jugend befreit er Wispa von amüsierfeindlichen Unternehmungen. So dass sich der Gastgeber am Ende jeden Abends gemütlich mit den Übriggebliebenen an das Lagerfeuer setzen kann.

Harry spielt Klavier. Vielleicht auch mal The Doors für Wispa.


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