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17.3 - Irish Maiden & Abalaikin
24.3 - No Gravity & Audiosport
08.05.2005

 

WISPA als Kult(ur)-Faktor in Hemer

In Hemer gibt es einen Menschen, den alle, vom schlacksigen Gang mit großen Schritten und ausladenden Armen, oder viele auch vom Trampen her, längst kennen. Er ist fünfzig geworden. Grund genug für eine große Fete, im Freien, auf dem Berg, mit Musik.
Selten hat man von drei Tagen Life - Musik mit zwanzig Gruppen, einem richtigen Geburtstags-Festival, mit weit über Tausend Gästen gehört.

Kath. Jugend St. Bonifatius und CVJM sorgten für Verköstigung und Reinigung, Bauern spendeten Holz, Wiese und Verständnis. Die ganze Festival-Infrastruktur war da: Toilettenwagen, Stromgenerator, Bühne, Unterstellzelt, Absperrungsbänder, Frischwassertransport. Es gab den Campingplatz, viele Kinder, Hunde und gemütliches Beisammensein am Feuer spät in der Mittsommernacht: Gesang zum Klavier auf der Wiese.
Das hat sehr viel mit Kultur in Hemer zu tun: Hier findet Kultur statt. Hier wird nicht nur ein Platz geboten für Musik-Gruppen, die manchem so schrecklich laut und traurig klingen oder hasserfüllt, ihr Können zeigen, hier begegnet man musikalischem Zeitgeist, Lebensgefühl und Kunst. Auch schöne Klänge, sanft wie das Sauerland, waren zu hören. Wispa`s Feten sind Kult. Es war ja nicht das erste Mal.
Es ist so, dass keiner verloren gehen könnte, weil nur ganz wenige ungeladene Gäste hierhin sich verirren und keine Freunde finden, viele Gespräche, Wiedersehen, Kennenlernen, Feiern: alles Freunde von Wispa.
Also Kultur im engeren Sinne, und politische Kultur obendrein: Ich finde es wunderbar, dass der Überschuss aus der Verköstigung zum Beispiel den Gruppen Kath. Jugend St. Bonifatius und CVJM zugute kommt: weil die Stadt Gelder streichen musste, braucht die Jugendarbeit andere Quellen.
Danke Wispa!
(Leserbrief fürn IKZ: nicht abgedruckt voriges Jahr)
geschrieben von Helmut

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